Teo-Markt in Idstein

SPD Idstein-Kern wünscht sich einen Teo-Markt für das Taunus-Viertel

„Die fehlende Nahversorgung für das große Neubaugebiet Taunusviertel ist der Idsteiner SPD schon lange ein Dorn im Auge. Doch bisher wollte sich kein Supermarkt auf der Freifläche am Schulkreisel Seelbacher/Bad Homburger Straße ansiedeln, „zu klein“ hieß es immer“, so der SPD-Co-Vorsitzende und Stadtverordnete Volker Nies. Jetzt könnte sich eine innovative und umweltfreundliche Lösung für das Versorgungsproblem der Taunus-Viertler abzeichnen. Auf Initiative der SPD wurde die Idee an den Magistrat der Stadt herangetragen, sich für die Ansiedlung eines Teo-Marktes der Firma Tegut einzusetzen.
„Teo“ ist ein neuer, nur 50 qm großer digitaler Selbstbedienungsmarkt mit 950 Produkten, der rund um die Uhr geöffnet ist. Das kassenlose Supermarkt-Konzept kommt ohne Personal aus, der Kunde öffnet die Markttür mit seiner Kreditkarte, scannt seinen Einkauf selbst und zahlt bargeldlos. Bisher gibt es einen Teo-Markt in Fulda, geplant sind nach Angaben des Unternehmens langfristig 300 Teo-Märkte zu eröffnen. „Schön wäre es, wenn Idstein zu den ersten gehören würde“, meint Sieglinde Kilb, Co-Vorsitzende der Idsteiner SPD.
Auffällig ist auch die Architektur des Kleinflächenmarkts. Das Mini-Gebäude besteht zu 95 Prozent aus Holz und verfügt über ein Gründach. Zum Markt gehören in Fulda auch ein Büchertauschregal, eine Fahrradreparaturstation und ein Hundeparkplatz.
„Der Magistrat ist jetzt gefordert mit dem Eigentümer des Grundstücks, der Firma Bücher und mit dem Unternehmen Tegut in Verhandlungen zu treten, mit dem Ziel, so bald als möglich, den Taunusviertel-Anwohnern eine umweltfreundliche Nahversorgung zu ermöglichen, damit nicht mehr für jede Tüte Milch ins Auto gestiegen werden muss“, so Kilb und Nies.

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